Oder: Eine Anleitung in zwölf Schritten
Ein Paket verschicken ist ganz einfach – eine Anleitung zum Nachmachen:
1.) Zur Post gehen und das Verschickungsmaterial mitnehmen.
2.) Sich sofort bedienen lassen, es gibt keine Schlange. Super!
3.) Auf der jeweiligen Landessprache sagen, was man möchte: Ein Paket nach Deutschland schicken und ein Paket nach Ungarn.
4.) Der Postbeamtin sagen, was man verschickt, damit diese nachgucken kann, ob man das darf. Merke: Wodka und Bier kann man aus der Ukraine nicht ins Ausland schicken, bei CDs ist sich das Nachschlagewerk unsicher. Getrockneter Fisch ist kein Problem.
5.) Nun jeden (!) zu verschickenden Paket-Inhalt einzeln abwiegen. Danach die einzelnen Teile in ein Formular eintragen und mit Einkaufspreis und dem zuvor bestimmten Gewicht versehen.
6.) Dieses Formular in vierfacher Ausführung (für Ungarn) handschriftlich ausfüllen, für das Paket nach Deutschland dieselbe Prozedur, aber nur zweimal.
7.) Auf das Formular die Adresse auf Deutsch und Russisch eintragen, ebenfalls vierfach (bzw. zweifach).
8.) Der Postbeamtin dabei zusehen, wie sie sorgsam das Paket mit zwölf aus Papier ausgeschnittenen Poststempeln beklebt und in Tesafilm einwickelt.
9.) Nicht daran denken, dass das Paket an der Grenze sowieso wieder aufgemacht wird.
10.) Noch einmal für jedes Paket ein Formular ausfüllen.
11.) Zehn Minuten warten, damit die Postbeamtin nachgucken kann, wie teuer die Pakete sind.
12.) Bezahlen und eine Stunde und acht Formulare später wieder ans Tageslicht treten. Fertig!
Hallo lieber Kai!
AntwortenLöschenWollte dir auch mal wieder einen Gruß hier lassen! Wenn ich mich immer so großartig beim Lesen deiner Einträge amüsiere muss ich schließlich auch mal etwas beitragen... ;)
Hoffe, es geht dir nach wie vor gut und du fühlst dich wohl!
Bei mir folgt grade ein historisches Ereignis auf das nächste: Neulich saß ich zum allerletzten Mal in meinem Leben in einer Vorlesung (wenn man ein mögliches Gaststudium im Omi-Alter mal beiseite lässt) und am Freitag schreibe ich meine letzten Klausuren!
Danach gehts an die Diplomarbeit (kurz unterbrochen von ein paar Tagen sehr lauten, feucht-föhlichen, jecken Tagen demnächst...) :)
Am Wochenende sind wir bei den Drieschern und schmeißen das Raclette-Gerät an - und werden für dich mitanstoßen (vielleicht verteilen wir auch deine Portion noch auf uns, das sollte auch nicht das Problem sein).
Wie lange bleibts du nooohoch??
Viele liebe Grüße aus Köln!
Benni