Einleitung

Alle Neuigkeiten, Informationen, Non-Sense und Reiseberichte aus der Ukraine, damit auch der "ferne" Westen auf dem Laufenden ist, was dem Kai in der Ukraine so alles passiert. Ich freue mich natürlich über Wortmeldungen, Lebenszeichen, Infomeldungen oder Anmerkungen von euch - per Email/ Skype/ Kommentarfunktion etc.

Saporoschje

Erstmal: Je nachdem, ob kyrillisch, lateinisch, russisch oder ukrainisch geschrieben, kennt man Saporoschschja auch als Saporischschja, Saporoschje, Zaporizzja, Zaporozhye, Zaporizhzhya oder (am originalsten) Запоріжжя (das ist das dann ukrainisch).
Mein Reiseführer schreibt: "Saporoschschja muss man wirklich lieben, oder man muss doch mindestens ein Verehrer sowjetischer Architektur sein - andernfalls hat es die 800.000-Einwohner-Stadt schwer, Reisende zu begeistern. Der mit elf Kilometern längste Prospekt endet am größten Lenindenkmal der Ukraine und gibt den Blick auf die größte Staumauer des Landes frei. Das mag einst das Politbüro in Moskau in Verzückung versetzt haben, in Wahrheit sind solche Superlative für den Menschen eher schwer zu ertragen. Ganz abgesehen von den rauchenden Schloten, den Hochöfen und den vor Energie surrenden Hochspannungsleitungen, die Saporoschschja durchziehen. Dafür sieht man nirgends eine Kirche oder irgendein Häuschen, das den Eindruck brechen könnte, dass man sich eigentlich in einem sozialistischen Kombinat der Schwerindustrie befindet. Die ganze Stadt scheint mit Hammer und Sichel geschaffen, selbst Banken nennen sich 'Metallurg'".
Alles klar? Alles klar!